Karriere im Weltraum – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Letzte Woche habe ich es endlich geschafft, die beiden Szenen zu schreiben, die ich schon seit rund zwei oder drei Jahren aufschiebe. Jetzt ist KiW kein Schweizer Käse mehr. Außerdem habe ich bereits etwas mehr als die Hälfte überarbeitet. An Tipselarbeit fehlt nur noch das Ende.

Am Ende befindet sich noch einmal ein großer Knackpunkt. Es handelt sich um ein kleines Detail, vielleicht einen halben Absatz lang, das große Wirkung haben wird. Das klingt unglaublich intellektuell, tatsächlich aber geht es nur um Kalkül.

Der Roman ist ein ziemlicher Depriroman, jedoch ohne Depri. Die Hauptfigur benimmt sich über große Teile des Buches hinweg wie ein Arsch, macht jedoch gegen Ende hin eine große Entwicklung durch – oder sagen wir mal, er bemüht sich. Diese Bemühung könnte ich damit honorieren, eine andere Figur doch nicht über die Klinge springen zu lassen. Für den Leser wäre das vermutlich ein zufriedenstellendes Ende, weil nach dem ganzen Mist endlich so eine Art Frieden einkehrt.

Stirbt diese eine Figur jedoch, könnte es den Leser unzufrieden zurücklassen, denn das Ende ist kein Happy End im klassischen Sinne. Die Hauptfigur wird scheitern, doch das Überleben der einen Figur wäre eine Art Hoffnungsschimmer, dass es doch noch bergauf gehen könnte. Der Tod würde eine weitere Talfahrt bedeuten.

Jedenfalls tendiere ich momentan zum „glücklichen“ Ende, um ein Erfolgserlebnis für die Hauptfigur zu generieren.

Gestern Nacht habe ich auch über das Cover nachgedacht. Nach wie vor bin ich mir unsicher, ob ich es delegiere oder doch selbst krakele … Selbst krakeln wäre natürlich ideal, besonders wenn es gut würde.

Karriere im Weltall – Ein mühseliges Unterfangen

Nachdem ich die letzten Monate mit meiner Bachelor-Arbeit und diversen anderen Dingen beschäftig gewesen bin, geht es nun endlich mit der Überarbeitung von »Karriere im Weltall« weiter. Manche Passagen sind schon fünf Jahre alt, ein Nanowrimo-Teilnahmeversuch, und entsprechend mies geschrieben.

Momentan arbeite ich dreigleisig an dem Manuskript. Einerseits überarbeite ich all das, was mir meine kritische Probeleserin auf den ersten Seiten angestrichen hat. Andererseits überarbeite ich die Rohfassung weiter, die sie noch nicht erhalten hat, und schreibe darüber hinaus die fehlenden Kapitel.

Zum Glück finde ich die Geschichte an sich noch brauchbar, sonst hätte ich sie längst in die Tonne getreten. Die Umsetzung nimmt Form an und ich hoffe, dass ich sie in diesem Jahr zum Abschluss bringe.

Karriere im Weltall – Der Captain lebt noch

Nachdem ich die letzten Monate ziemlich beschäftigt war, geht es endlich weiter mit dem Überarbeiten.

Diejenigen Seiten, die meine lieben Testleser schon durch den Fleischwolf gedreht haben, finde ich schon ziemlich lesbar, aber der Rest ist katastrophal, weshalb ich nur schleppend vorankomme.

In den letzten Tagen habe ich neben der Korrektur ein fehlendes Kapitel für die Parallelhandlung geschrieben. Außerdem habe ich ein paar konzeptionelle Änderungen vorgenommen, um den Roman weniger intellektuell und dafür zugänglicher erscheinen zu lassen.

Beispielsweise bin ich von meiner ursprünglichen Idee, Kommunikationsprobleme zu thematisieren, abgewichen. Zwar sind diese noch enthalten, jedoch viel subtiler. Stattdessen geht es jetzt um Sex – kein Scherz. In der Urfassung gab es bereits viele Andeutungen diesbezüglich, insofern ist es keine reine Vermarktungsstrategie. Die sexuellen Hoffnungen des Protagonisten etwas deutlicher hervorzuheben arbeitet besser auf eine Schlüsselszenen hin, die mit Enttäuschung und sexueller Frustration zu tun hat.

Selbstverständlich handelt es sich bei KiW nach wie vor um einen SciFi-Psycho-Thriller, nicht um einen Erotikroman, auch wenn dieser Blog-Eintrag einen anderen Eindruck erweckt.

Auf jeden Fall bin ich schon einigermaßen zufrieden mit dem Manuskript. Da ich mir als selbstkritischer Mensch beim Schreiben nicht permanent auf die Schulter klopfe, ist das ein Zeichen dafür, dass der Roman gut/besser wird. Hoffentlich werde ich im Oktober/November damit fertig, denn die nächste Geschichte will schon geschrieben werden.

Gedanken, jede Menge Gedanken

Momentan stecke ich bis zum Hals in Arbeit. Ende April ist Abgabe für das Unitall-Manuskript, dann habe ich schon einmal eine Sorge weniger. Dann steht die Bachelorarbeit an. Bis zur Abgabe sind es zwar noch ein paar Monate, doch mir kommt es vor, als wäre ich total in Verzug und der Termin wäre in zwei Wochen.

Zeichnen oder malen tu ich momentan gar nicht mehr. Im vorderen Teil meines Gehirns spüre ich einen Druck. Vielleicht ist es ein Tumor, vielleicht entstehen aber auch bloß neue Synapsenverbindungen. Ich kann nicht abschalten, jedenfalls nicht wirklich.

Mein Gehirn wälzt seit Monaten ununterbrochen dieselben drei, vier Szenen eines Romans, den ich erst nach KiW beginnen wollte. Eigentlich stehen die Szenen längst. Von daher weiß ich nicht, was mein Gehirn da noch groß dran herumfrickelt. Ich fühle mich wie in einer Endlosschleife.

In den wenigen freien Minuten lerne ich zu Erholungszwecken eine Programmiersprache, nämlich C#. Diese klaren, logischen Strukturen beruhigen mich einigermaßen. Leider stehe ich noch ziemlich am Anfang und bin noch nicht wirklich auf Herausforderungen gestoßen, an denen ich mich zufriedenstellend abarbeiten kann.

Ich spiele mit dem Gedanken, zunächst einen Wirtschaftssimulator zu programmieren – einen auf Textbasis oder mit sehr simplen Grafiken –, doch für solch ein umfangreichenes Projekt habe ich nun wirklich keine Zeit.

Ende des Jahres wollte ich dann mit meinem experimentellen SciFi-Jump’n’Run anfangen. Die Spielmechanik steht weitgehend, über die genaue Umsetzung einiger Ideen muss ich mir allerdings noch ein paar Gedanken machen. Ich programmiere nur ungern ins Blaue hinein.

So viele Gedanken …

Unitall 31 – Das elektrische Zeitalter

Normalerweise brüte ich immer sehr lange über Romanideen – teilweise Jahre, bevor ich den ersten Satz schreibe. Bei meiner Arbeit für ­»Ren Dhark« ist das anders, denn diese Geschichten werden kurzfristig geliefert und basieren auf Exposés von Ben B. Black.

Für meinen Unitall-Band habe ich das Exposé allerdings selbst geschrieben. Momentan tippe ich das Manuskript, was ziemlich schleppend vorangeht.

Mein größtes Problem ist, dass ich gern und viel recherchiere, was natürlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich mag es, wenn Welten realistisch wirken. Zwar ist »Ren Dhark« kein Hard Science Fiction, aber eben auch kein Fantasy, wo alles auf magische Weise passiert.

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